Supervision

Alle in der Pflege Tätigen sollten die Gelegenheit zur Supervision haben. Das ist nicht nur extrem hilfreich für die Bewältigung von Belastungen, sondern auch ein Qualitätsmerkmal.

 

Supervison findet am günstigsten in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen statt. Die Sitzungsdauer richtet sich nach der Größe des Teams und ist ab 2 Std sinnvoll. Ein Wechsel zwischen den Schwerpunkten „Fallsupervision“ und „Teamsupervision“ ist gut möglich.

 

Fallsupervision


Schwierige Situationen mit Kunden, Patienten oder BewohnerInnen, mit Angehörigen oder KollegInnen können Thema in der Supervision sein. Ziel ist es, für den Umgang gute Lösungen zu entwickeln, die den an der Pflege Beteiligten gerecht werden. Es gibt für jede/jeden vielfältige Herausforderungen in der Balance zwischen den Aufgaben und der notwendigen Selbstfürsorge. Oft entlastet schon das Erkennen, dass einzelne mit ihren Sorgen nicht allein sind.


Teamsupervision


Hier geht es verstärkt um die Kooperation im Team. Die Stimmung und Kultur,die Ziele und Werte, das Ausfüllen und Einhalten von Rollen, die Verbesserung von Prozessen und Strukturen. Entwicklungsmöglichkeiten können aufgedeckt und geklärt und neue Lösungen gefunden werden. Der optimale Umgang mit Klienten und das gleichzeitig auf längere Sicht gesunde Arbeiten der Pflegenden sind übergeordnete Ziele.

 

Teamentwicklung

Ein Team entwickelt sich. Entweder irgendwie oder mit gezielten Impulsen.

 

Mit dem Ziel ein gut funktionierendes Team zu bilden, werden in der Teamentwicklung Übungen und Methoden eingesetzt, die den derzeitigen Stand des Teams und der Beziehungen verdeutlichen.

Es werden Anlässe geschaffen, zu Klärendes an- und auszusprechen, um Perspektiven oder Lösungen zu entwickeln. Gemeinsame Erfahrungen sollen Spaß machen und verbinden. Im Sinne einer Prävention ist es sehr sinnvoll, im
Rahmen einer Teamentwicklung den Umgang mit zukünftigen Konflikten zu thematisieren, Verabredungen und Vorgehensweisen zu vereinbaren, auf die die Teammitglieder sich dann im Konfliktfall beziehen können.

 

Mediation

ist die richtige Wahl, wenn es einen abgegrenzten Konflikt zwischen zwei oder mehr Beteiligten
gibt. Ziel wäre eine ergebnisoffene Lösungssuche, an der sich die Betroffenen beteiligen wollen.


Dafür sind der Verhandlungsspielraum und die Freiwilligkeit zu klären. Bereits dabei können wir Sie unterstützen. Stimmen die Voraussetzungen, unterstützt ein/e MediatorIn alle Beteiligten darin, gegenseitiges Hören und
Verstehen zu ermöglichen und die Interessen herauszuarbeiten. Nach der Festlegung von Kriterien für eine Lösung im Sinne aller Beteiligter wird die Lösungsentwicklung ermöglicht.

 

Der Umfang einer Konfliktmoderation oder Mediation hängt von der Zahl der Beteiligten und den individuellen Umständen ab.

 

Coaching

Wenn Sie als Führungskraft in eine neue Aufgabe hinwachsen müssen, wenn die Bedingungen sich stark verändern, wenn die Situation Sie belastet, wenn einzelne Mitarbeitende oder Projekte sich nicht gut entwickeln, ist der Moment gekommen, in dem Sie einen geschützten Raum gebrauchen können.


Sie haben in einem Coaching Zeit und einen objektiven unterstützenden Gesprächspartner, um Ihre Entscheidungen zu reflektieren und fundiert die Weichen zu stellen, neue Möglichkeiten auszuleuchten und Erkenntnisse zu gewinnen. Sie werden sich klarer über Ihre Möglichkeiten und Ressourcen, über Chancen oder Risiken, die einzelne Schritte für Sie und Ihr Team haben.

 

Ein Coaching kann punktuell und spontan helfen - z.B. einmal 2 Stunden, ggf. mit einem Anschlusstermin, je nach Fragestellung. Es kann Sie auch über einen Zeitraum begleiten - z.B. ein halbes Jahr lang einmal im Monat  2 Stunden